Tagesordnung der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 26. April 2017

Mittwoch, 26. April 2017, 18 Uhr,
im Hans-Carossa-Gymnasium
(Raum H 012 Erdgeschoß im Hauptgebäude)

 

Tagesordnung

TOP 0 Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder Hubert Brandl, Dr. Josef Gschwendtner, Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner, Walter Pfaffenzeller, Fritz Schuberth, Dr. Franz Schrömer

TOP 1 Bericht der Vorstandschaft

TOP 2 Bericht des Schatzmeisters und des Kassenprüfers

TOP 3 Entlastung der Vorstandschaft

TOP 4 Perspektiven unseres Vereins

TOP 5 Neuwahlen der Vorstandschaft

TOP 6 Haushaltsentwurf 2017

TOP 7 Wünsche, Anträge, Sonstiges

gez. Dr. W. Zitzelsberger, Vorsitzender

2. Mitgliederbrief Ende April 2016

Inzwischen ist der zweite Mitgliederbrief versandt worden. Er müsste spätestens Anfang der ersten Maiwoche in den Briefkästen sein.

Die überraschenden Erkenntnisse über den Weg, den die beiden Tafelbilder "Christus Salvator" und "Maria im Ährenkleid" von Bad Tölz nach Landshut genommen haben, bedürfen allerdings noch weiterer ergänzender Nachforschungen in Archiven.

Leider hat sich ein sachlicher Fehler eingeschlichen: Der Gymnasiallehrer Georg Jungwirth, der von 1894 bis 1923 das "Erziehungsinstitut" leitete und "die Anstalt unermüdlich ausbaute und schmückte", hat in Carossas "Verwandlungen einer Jugend" nicht den Namen Buchkatz. Hier liegt eine Verwechslung mit dem "neue(n) Präfekt(en), Herr(n) Kandidat Buchkatz" vor. Bitte, entschuldigen Sie dieses Versehen.

Erinnern und Erhalten - Die Heilig Kreuzkirche in Landshut

erinnern und erhalten titel

 

 

 

Erinnern und Erhalten - Die Heilig Kreuzkirche in Landshut

ist für 10 € erhältlich im Sekretariat des Hans-Carossa-Gymnasiums (Freyung 630 a), beim Verkehrsverein (Rathaus I, Altstadt) und in den Buchhandlungen Hugendubel und Pustet (Altstadt) und Nikola (Nikolastraße).
Interessenten können sich auch an den Förderverein unter 0871 41938 wenden.

 




asam engelskonzert


Auschnitt aus dem "Engelskonzert" (Georg Asam)

Die reich bebilderte Publikation enthält neben einer kurzen Chronik und einem Porträt unseres Fördervereins vier Aufsätze: Max Tewes, Der Neubau des Franziskanerinnen Klosters Heilig Kreuz in Landshut 1698 bis 1700 / Friedrich Bruckner, Zwischen Aufhebung und Anpassung - Die Heilig Kreuzkirche im 19. Jahrhundert oder Was ist zweckmäßig? / Hans Fischer, Georg Asam - der Maler der Fresken in der Heilig Kreuzkirche Landshut / Günther Knesch, Die Bau- und Restaurierungsarbeiten.

Tag des Offenen Denkmals

Der "Tag des Offenen Denkmals" (8.9.2013) in der örtlichen Presse
Die Landshuter Zeitung hatte die Veranstaltungen des Denkmaltages sehr ausführlich und ansprechend angekündigt, leider erschien dann im Bericht über den Denkmaltag ein sinnentstellend wiedergegebenes "Zitat des Tages". Unseren Leserbrief hat die Landshuter Zeitung inzwischen mit geänderter Überschrift - "Die Landshuter Heiligkreuzkirche darf ein unbequemes Denkmal sein" - , sonst aber unverändert veröffentlicht (LZ vom 14.9.2013).
Nachstehend der Text, den wir an die Landshuter Zeitung geschickt haben.

Die Heilig Kreuzkirche in Landshut - ein unbequemes Denkmal "jenseits des Guten und Schönen"?

Für den Tag des Offenen Denkmals 2013 war deutschlandweit das Motto "Jenseits des Guten und Schönen - Unbequeme Denkmale?" ausgegeben worden. Wie passt nun das "Denkmal Heilig Kreuzkirche" - als Aula des Hans-Carossa-Gymnasiums und Konzertsaal Heiligkreuzkirche genutzt - in dieses Rahmenthema?
Dass sie "Jenseits des Guten und Schönen" sei, wird man von einer Barockkirche mit Fresken von Georg Asam und Wessobrunner Stuckaturen bestimmt nicht sagen können und wollen - selbst wenn sie keine geweihte Kirche mehr ist.
Gehört bzw. gehörte sie dann zu den "unbequemen Denkmalen"?
Versteht man das Adjektiv unbequem im ursprünglichen Wortsinn von unpassend, nicht zuträglich, trifft dies auf das 1802 säkularisierte Kloster HeiligKreuz sicher zu. Die als nutzlos betrachtete Kirche überlebte nur, weil sie, liturgisch entkernt, zur "Aula" umfunktioniert und für pädagogische und kulturelle Zwecke genutzt werden konnte.
Dass die ehemalige Heilig Kreuzkirche, deren Raumarchitektur dabei entstellt wurde, viel Schönes verloren hat, ist heute noch sichtbar. Aber dank mutiger, verantwortungsvoller Initiativen und großer Anstrengungen ist die "Heilig Kreuzkirche", inzwischen als Denkmal geschützt, wieder ein harmonischer, schöner und festlicher Raum geworden. Freundliche Farbigkeit, auch an der Außenfassade, ist zurückgekehrt, die Bilder sind wieder "lesbar". Damit können Geschichte und ihre Botschaft verbindend in unsere Gegenwart hineinwirken.
Warum sollte die ehemalige Heilig Kreuzkirche dann ein "unbequemes Denkmal" sein? Weil es großer Anstrengungen und finanzieller Opfer bedurfte, ihr wieder ein würdiges Aussehen zu geben, und weil es weiterhin beachtlichen Aufwand und steten Einsatz erfordert, sie zu erhalten. Sie darf aber durchaus ein "unbequemes Denkmal" sein, das oberflächlichem Zweckdenken im Wege steht und sich nicht von einem Zeitgeist vereinnahmen lässt, der sich mit dem Alltäglichen begnügt.

Dr. Friedrich Bruckner

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