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Geschichte

 
Kloster und Kirche Hl. Kreuz waren Ende des 17. Jahrhunderts so baufällig, dass sich die Landshuter "Kreuzschwestern", Franziskanerinnen vom 3. Orden, dazu entschlossen, die alten Gebäude abzureißen und an deren Stelle Kloster und Kirche neu zu errichten. Nach vier Jahren waren die Bauarbeiten beendet. 1699 wurde die Kirche geweiht.

Als Bettelordenskloster wurde das Kreuzkloster schon 1802 säkularisiert und aufgelöst. In den leerstehenden Gebäuden brachte man das Priesterseminar "Georgianum" unter, nach 1804 zog das "Studienseminar" ein.
Etwa 1806 wurde in Höhe der Empore eine Decke eingezogen, die den Kirchenraum in zwei 'Etagen' teilte: Oben entstand ein Festsaal, unten verblieben Abstellräume und Kohlenkeller.
Die obere 'Etage' wurde vor allem für schulische Veranstaltungen genutzt, von festlichen Feiern bis zum Turnunterricht.
Erst 1956/7 wurden die Zwischendecke entfernt und weitere restauratorische Maßnahmen ergriffen. Der Innenraum bekam dabei weitgehend sein ursprüngliches Aussehen wieder.
1999 kaufte die Stadt Landshut die ehemalige Heilig Kreuzkirche und ließ vielfältige - auch konstruktive - Sanierungsmaßnahmen, eine Restaurierung der Raumschale, der Deckenbilder und der Außenfassade durchführen, die zum 800-jährigen Stadtjubiläum (2004) abgeschlossen waren.
Mit dem festlich barocken Kirchenraum besitzt die Stadt Landshut einen glanzvollen Konzertsaal ("Konzertsaal Heilig-Kreuz-Kirche") und das Hans-Carossa-Gymnasium eine besondere "Aula".

Mit der Geschichte der Heilig Kreuzkirche und der Restaurierung befassen sich folgende Aufsätze in unserer Publikation "Erinnern und Erhalten - Die Heilig Kreuzkirche in Landshut" (Landshut 2015):
Max Tewes, Der Neubau der Kirche des Franziskanerinnenkloster Hl. Kreuz in Landshut (1698 - 1700), Friedrich Bruckner, Zwischen Aufhebung und Anpassung - Die Heilig Kreuzkirche im 19. Jahrhundert oder Was ist zweckmäßig?, Günther Knesch, Die Bau- und Restaurierungsarbeiten.

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