ERINNERN & ERHALTEN – DENKMALSCHUTZ UND DENKMALPFLEGE – FÖRDERUNG VON KUNST UND KULTUR

4. Konzert zum Krippenweg, 22. 12. 2019, 11 Uhr 30 „I Zefiretti“ – „Laudate Dominum“

„I Zefiretti“ - „Laudate dominum“.

Claudio Monteverdis berühmte Kantate „Laudate Dominum“, deren Text aus dem 150. Psalm stammt, hat dem Konzert der „Zefiretti“ den Titel gegeben. Hier werden alle Menschen aufgerufen, Gott und seine Taten mit Instrumenten zu preisen. Das Sussex Carol am Programmende verwandelt diesen Lobpreis in die Freude der Christen über die Geburt des Erlösers, die sich im Singen und Musizieren ausdrückt. Damit ist der Rahmen für ein Konzert gesteckt, in dem sich vokale und instrumentale barocke Weihnachtsmusik aus Deutschland, Italien, England und Frankreich abwechselt. Bekannte Kompositionen „Er weidet seine Herde“ von Georg Friedrich Händel, aber auch unbekannte wie „Hodie Christus Natus Est“ von Nicolas-Antoine Lebegue werden in stilgerechter Aufführungspraxis und einer ungewöhnlichen Besetzung musiziert. Virtuoser Gesang, der warme Ton der Traversflöte, der filigrane Klangreichtum von Zither und Barockharfe lassen manch bekannte Komposition, die man aus anderen Besetzungen gewohnt ist, neu erleben. Die kleine barocke Heilig Kreuzkirche ist für dieses Musizieren ein besonders passender und schöner Rahmen.

Beate Hariades (Traversflöte, Gesang) hat Instrumental- und Gesangspädagogik am Mozarteum in Salzburg, Traversflöte und Operngesang am Richard-Strauss-Konservatorium in München studiert und alle Studiengänge sehr erfolgreich mit Diplomprüfungen abgeschlossen. Sie hat zahlreiche Engagements als Solistin in Opern sowie umfangreiche Orchester- und Chorerfahrung. Ihr Konzertrepertoire reicht von Renaissance über Barock bis in die Moderne. 2011 erhielt sie den Kulturförderpreis der Stadt Freising.

Regina Frank (Zither, Cetra) hat Zither und Alte Musik in München studiert. Ihr pädagogisches Diplom schloss sie über die dortige Hochschule für Theater und Musik ab. Das künstlerische Diplom erhielt sie am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Den künstlerischen Studiengang in Historischer Aufführungspraxis schloss sie an der Musikhochschule Trossingen mit Auszeichnung ab. 2012 wurde sie mit dem 2. Preis im 5. Internationalen Zitherwettbewerb in München geehrt. Neben einer regen Konzerttätigkeit, die auch Werken der Moderne gilt, unterrichtet sie u.a. an der Kreismusikschule Tirschenreuth und an der Musikschule Markt Essenbach.

Susanne Kaiser (Barockharfe) studierte Harfe und elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik in Nürnberg. Das pädagogische und das sich anschließende künstlerische Harfenstudium schloss sie mit Auszeichnung ab. Sie besuchte internationale Meisterkurse, Konzertreisen führten sie nach Rumänien, Slowenien, Italien und England. Sie unterrichtet an der Musikschule Altdorf und ist in verschiedenen Ensembles tätig. „Vielsaitig“ spielt die Künstlerin Musik des späten Mittelalters auf einer gotischen Harfe, Barockmusik auf der Tripelharfe und natürlich kann sie auch mit ihrer Konzertharfe besondere Klangwelten schaffen. Seit 2010 erfüllt sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Nürnberg („Methodik und Didaktik der Harfe“). Seit 2011 organisiert sie das alljährliche Landshuter Harfentreffen und ist Vorsitzende des Vereins „Harfenfreunde Landshut e.V.“

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erbeten.

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