Hier werden Konzerte und Veranstaltungen in der Heilig Kreuzkirche angezeigt, die unser Förderverein unterstützt oder selbst durchführt.
Weitere Veranstaltungen finden Sie unter "Landshuter Veranstaltungskalender"

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"Sei stille dem Herrn" - Musik zu Allerseelen Kammerkonzert am Freitag, 3. 11. 2017, 18 Uhr

„Sei stille dem Herrn“ – Musik zu Allerseelen

Die Tage von Allerseelen bis zum Ewigkeitssonntag sind dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet. In dieses Gedenken ist immer auch die Frage nach Sinn und Ziel des menschlichen Lebens eingebunden, für Christen der tröstende Glaube an das ewige Leben.
Dem Kammerkonzert haben Beata Marti und Bernhard Hirtreiter den Titel „Sei stille dem Herrn“ gegeben. Er ist einer Arie aus Felix Mendelssohn-Bartholdys Oratorium Elias entnommen. Liedhafte Innerlichkeit prägt die Komposition ebenso wie weitere Arien und Chorsätze aus diesem Werk der Romantik, die in kammermusikalischer Besetzung musiziert werden. Von Mendelssohns Elias spannt sich der zeitliche und thematische Bogen über Werke der Frühromantik und Klassik bis in den Barock. Franz Schuberts „Litanei“ zu Allerseelen, das „Lacrimosa“ aus W. A. Mozarts Requiem, Arien und Chorsätze aus der Hohen Messe, der Motette „Jesu meine Freude“ und der Kantate „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ von Johann Sebastian Bach werden neben weiteren Liedkompositionen und Instrumentalmusik zu hören sein. Dabei umfasst die „Musik zu Allerseelen“ Werke von Komponisten beider christlicher Konfessionen. Felix Mendelssohn-Bartholdy, dessen Familie vom jüdischen zum evangelischen Bekenntnis konvertiert war, wollte letztlich mit seinem Elias eine Brücke zwischen seinem angeborenen und dem christlichen Glauben schlagen.


Es musizieren Beata Marti, Bernhard Hirtreiter, Liliana Düstersiek, Nora Meyer, Anton Mäschl (Gesang), Gregor Huber (Violine), Fred Flassig (Violoncello), Simon Lindner (Orgel).


Karten zu 12 € / ermäßigt 10 € an der Abendkasse.
Einlass ab 17 Uhr 30. Das Konzert dauert etwa eine Stunde.

"Komm, süßes Kreuz" - Musik zum Karfreitag

Passionskonzert am Karfreitag, 14. April 2017, 17 Uhr

Beim diesjährigen Konzert am Karfreitag erklingt Musik zur Passion Christi aus verschiedenen Epochen, vom Barock bis in die Spätromantik.So werden Ausschnitte aus der Markus-Passion von Reinhard Keiser, Choräle und Arien von Johann Sebastian Bach und Giovanni Battista Pergolesi sowie Lieder von Gottfried Heinrich Stölzel, Franz Schubert und das "Pie Jesu" aus Gabriel Faurés Requiem zu hören sein.

"Komm, süßes Kreuz" - als Titel des Konzertes in einer (ehemaligen)  Heilig Kreuzkirche, in der die Zuhörer ein Barockgemälde mit hohem Pathos - Der Lanzenstich - vor Augen haben, stammt aus einer Arie der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach. Ihre Botschaft: Im schrecklichen Leiden und im Opfertod Christi offenbaren sich Zuversicht und Trost für alle Menschen. Diese Botschaft ist denn auch Hintergrund für alle Kompositionen des Passionskonzertes.

Beata Marti (Sopran) und Bernhard Hirtreiter (Tenor), beide renommierte und vielseitige Gesangssolisten, bilden mit Liliana Düstersiek (Sopran), Anton Mäschl (Bass), Gregor Huber (Violine), Fred Flassig (Violoncello) und Simon Lindner (Orgel) ein Ensemble, das in verschiedenen Besetzungen diese von christlicher Glaubensgewissheit getragene "Musik zum Karfreitag" interpretiert.

Der Eintritt beträgt 10 € / 8 € für Schüler und Studierende. Karten nur an der Abendkasse.

Eine Erinnerung an Hans Carossa und seine Leser im Freundeskreis Weiße Rose am Mittwoch, 22. Februar 2017, 19 Uhr 30


Traeumerei Carossa„… nach innerer Freiheit und Selbstbestimmung trachten…“

Eine Erinnerung an Hans Carossa und seine Leser im Freundeskreis Weiße Rose

Die literarisch-musikalische Stunde erinnert an Hans Carossa als Dichter und Landshuter Ehrenbürger und zugleich an Willi Graf und die Geschwister Scholl, denen Carossas Werke viel bedeuteten.

Lesung ausgewählter Gedichte - Musik von Johann Sebastian Bach

Redebeiträge von Ursula Weger und Dr. Friedrich Bruckner

Es lesen: Johannes Bitzinger, Christina Oberhofer, Alina Ruhland, Barbara Simon, Antonia Wackerbauer

Es musizieren: Elias Haslauer (Klavier), Lisa Leitl (Altsaxophon), Hannah Müller (Flöte), Simon Lindner (Orgel), Bernhard Werthmann (Violine)

Träumerei. Farbradierung nach dem gleichnamigen Carossagedicht von Mario Schoßer. Wir danken dem Künstler für die Überlassung der Aufnahme.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir herzlich zu einem Umtrunk und einer Ausstellung in das Foyer im Hauptgebäude des Hans-Carossa-Gymnasiums ein. Der Künstler Mario Schoßer zeigt dort seine Farbradierungen zu Carossagedichten.

Wir danken der Stadt Landshut und dem Verein der Freunde des HCG für ihre Unterstützung.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Förderverein zur Restaurierung und Erhaltung der Aula des Hans Carossa Gymnasiums (ehem. Heilig Kreuzkirche) e.V.

 

4. Krippenwegkonzert am Sonntag, 18. Dezember 2016, 11 Uhr 30 : Musica Pastoralis - "Uns ist ein Kind geboren"

"Uns ist ein Kind geboren" - Musica pastoralis

Im Mittelpunkt des diesjährigen Konzerts steht die Botschaft „Ein Kind ist uns geboren“. Diese Aussage wird dem Hörer in vielfältigsten Kompositionen vorgestellt.

Am Anfang des Konzerts steht eine Kantate des französischen Meisters Marc-Antoine Charpentier (1643 - 1704) aus seinen zehn weihnachtlichen Gesängen. In diesem Werk nimmt Charpentier vor allem Bezug auf die Ankunft des Herrn. Eingebettet in eine Reihe von Chören, die in einem großartigen „Rorate coeli de super“ enden, sind ein Basssolo und instrumentale Zwischenspiele.

Es folgt eine Kantate des norddeutschen Meisters Dietrich Buxtehude (1637 - 1707) aus Lübeck: Das allseits bekannte Weihnachtslied „In dulci jubilo“ bearbeitet Buxtehude in seiner gleichnamigen Kantate in kunstvoller Weise. Jede Strophe wird variiert, bis die Melodie in der letzten Strophe nach eindrucksvoller Verzierung durch die Violinen im ruhigen „Eia wärn wir da“ ausschwingt.

Der Mantuaner Domkapellmeister Lodovico Viadana (1560 - 1627) war einer der ersten Meister des Generalbasses. Bedeutend sind seine „Cento concerti ecclesiastici“, aus denen auch das vorliegende „Quem vidistis pastores?“ stammt.

Heinrich Schütz‘ (1585 - 1672) „Hodie Christus natus est“ ist eines seiner bewegenden kleinen geistlichen Konzerte. Es ist ein inniger Zwiegesang zwischen Sopran und Tenor, der die meisterliche Beherrschung der Polyphonie von Schütz aufleuchten lässt.

Instrumentale Zwischenspiele verbinden die Vokalwerke: Die Sinfonia „Du Friedefürst“ von Dietrich Buxtehude für Streicher und Fagott, die „Echo Sonata“für 2 Oboen und Fagott eines unbekannten Barockkomponisten, ein Notturno für 2 Hörner und zwei Fagotte (das wir statt des ersten Fagotts mit einem Englischhorn besetzt haben) von Ernst Häusler.

Er wurde 1760 in Stuttgart geboren und starb 1837 in Augsburg. Häusler war ein hervorragender Violoncellovirtuose, war in der Schweiz, in Österreich und Deutschland hoch angesehen und blieb trotz vieler Angebote ab 1803 bis zu seinem Lebensende in Augsburg als kgl. bayerischer Musikdirektor.

Zum Schluss erklingt die Weihnachtssinfonie von Gregorio Linek (1725 - 1791), einem böhmischen Komponisten (aus dessen Familie übrigens Smetanas Mutter, Barbara Linek, stammt). Volkstümliche Weihnachtsmelodik zeichnet das Stück aus, tiefe Haltetöne erinnern an den Klang von Dudelsäcken. Die Besetzung mit zwei Hörnern gibt dem Stück einen besonderen Charme.

"Musica Pastoralis" mit Petra Eckert (Sopran) und Michaela Bauer (Alt), Johannes Huth (Tenor und Horn), Michael Dives (Bass), Monika Wengenroth und Stephanie Scholler (Violinen), Engelbert Strake (Viola), Joachim Rapp (Violoncello), Barbara Krebs und Veronika Göttlinger (Oboen),  Elisabeth Schuder (Horn), August Huth (Fagott), Simon Lindner (Orgel)

3. Krippenwegkonzert am Sonntag, 11. 12. 2016, 11 Uhr 30 "Sein Name wird sein - Gott mit uns" - Ein Advents- und Mysterienspiel

Sein Name wird sein - Gott mit uns

Mit einem Advents- und Mysterienspiel, das seinen Stoff aus dem Anfang des Matthäusevangeliums nimmt, findet am 3. Adventssonntag ein besonderes Konzert in der Heilig Kreuzkirche statt.

Matthäus stellt an den Anfang seines Evangeliums den Stammbaum Jesu und verfolgt damit eine doppelte Absicht: Zum einen entfaltet er die Herkunft Jesu in der Geschlechterlinie des Stammbaumes, zum anderen stellt er uns auch die Not Josefs mit dem messianischen Kind und seiner Verlobten Maria vor Augen.

Das Erstaunliche ist die Erwähnung der fünf Frauen im Stammbaum Jesu. Üblicherweise werden keine Stamm-Mütter genannt. Oft sind damit Unregelmäßigkeiten in der Geschlechterfolge verbunden oder ein Makel der Herkunft. Aber auch die Stammväter sind Menschen mit krummen Wegen, die Schuld und Sühne auf sich geladen haben. Die Irrwege der Menschen werden nicht unterschlagen oder beschönigt. Umso deutlicher wird daber aber, dass sich durch das messianische Kind die Wende anbahnt.

So wird die Ankunft des Messias zur Frohbotschaft für die Menschen, damals wie heute: Gott hat uns nicht verworfen, sondern seine Liebe bindet uns in den göttlichen Heilsplan ein. Das matthäische Kindheitsevangelium - der Stammbaum Jesu - ist Werbung für den Glauben an Jesus. Der Messias, d.h. der Gesalbte Gottes, reißt alle Trennwände nieder und ebnet den Menschen wieder den Weg zu Gott.

Mitglieder verschiedener Landshuter Laienspielgruppen lassen einzelne Personen aus dem Stammbaum zu Wort kommen und ihre Geschichten erzählen.

Die Michaeli Sänger, der Kirchenchor Schweinbach-Auloh-Frauenberg und die Harfenistin Magdalena Bayersdorfer sorgen für die musikalische Umrahmung. Die Gesamtleitung hat Heinrich Wannisch.

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